Dampfbehandlung im Conti

Das Dampfbehandeln ist ein Verfahren zur Verbesserung der teilespezifischen Eigenschaften, wie Härte, Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb und Korrosionsbeständigkeit. Viele auf pulvermetallurgischem Wege hergestellte Teile werden nach diesem Verfahren behandelt. Dabei bildet sich auf der Oberfläche des Einsatzgutes eine dünne Magnetitschicht (Fe3O4), die je nach Behandlungsdauer bis tief in die Poren des gesinterten Teiles eindringt und es gasdicht macht. Dazu wurden bislang Topföfen eingesetzt, die eine zufriedenstellende Produktqualität erbrachten. Aufgrund ihrer zyklischen Arbeitsweise können diese Öfen jedoch den steigenden Qualitäts-ansprüchen nur noch schwer gerecht werden. Aufwendige elektronische Programmgeber sind notwendig, um den heutigen Erfordernissen in etwa nachzukommen.

Entwicklung und Ergebnisse

Daher begann im Januar 1989 in unserem Hause die Entwicklung einer kontinuierlich arbeitenden Dampfbehandlungsanlage: Der „Conti“ Bis zur Fertigstellung des ersten Prototyps vergingen dann weitere 6 Monate. Dabei erwiesen sich theoretische Überlegungen oftmals als praxisfern, so dass der Ofen noch mehrmals modifiziert werden musste. Diese Arbeiten und Studien führten schließlich zu einem Konzept, dass folgenden Ansprüchen gerecht wird:
  • Schichtdicken 3 – 6 µm (bei Reduzierung der Durchsatzmenge auch mehr)
  • Teile sind gasdicht (getestet bis 10 bar bei etwa 5 – 6 h Prozesszeit)
  • Qualitätshomogenität über die gesamte Bandbreite
  • Reproduzierbarkeit der gewünschten Qualitäten
  • Keine Verwendung von Stickstoff zum Spülen oder evtl. Entölen
  • Ökonomisches Handling, besonders beim Einsatz einer Umlaufautomatik
  • Umweltfreundliches Verfahren beim Einsatz einer Nachverbrennung
    • keine Geruchsbelästigung
    • keine ölhaltigen Kondensate
CBD

Spezifikationen

Technische Besonderheiten

Nutzbreite: 300, 400, 600mm
Durchsatzleistung: 50-300kg/h
Heizung: Elektrisch oder Gas
Atmosphäre: H2O Dampf
Temperatur: max. 750 °C

Anwendungsgebiete

Dampfbehandeln von Fe-PM-Presslingen.

Zusätzliche Module

  • Automatisierung

Das CREMER-Prinzip

Planen

Entwickeln

Bauen

Installieren

Service

Das sagen unsere Kunden

Kein anderer Hubbalken im Markt hat nach meiner Kenntnis länger bei 1.750°C im H2 gelaufen und wir schalten nun geplant ab.