MIM-Master

Seit Anfang der 90er Jahren etablieren sich kontinuierliche Sinteröfen auch für die MIM- Fertigung. Dies geht einher mit immer größeren Losgrößen der Produktion. So haben gerade bei der Großserie kontinuierliche Anlagen gegenüber Kammer- oder Batchöfen entscheidende Vorteile, wie auch in einem späteren Kapitel beschrieben wird. Entscheidend bei der MIM-Fertigung ist, dass die Teile während der Restentbinderung und der Sinterung sehr sensibel gegen Erschütterungen sind. Daher muss der Transport der Teile oder der Chargenträger sehr vibrationsarm durchgeführt werden. Bei kleineren Anlagen kann dies durch einen Stoßmechanismus erreicht werden. Bei größeren Anlagen kann dies aber nur noch ein  Hubbalkenmechanismus garantieren. So ist der Hubbalkensinterofen in Kombination mit einer kontinuierlichen Entbinderung die Kernkomponente des MIM-Masters. MIM

Spezifikationen

Technische Besonderheiten

Nutzbreite: 230x330 oder 330x330 oder 400x400mm²
Durchsatzleistung: 4,6,8,10 und 8Twin Kästen/h oder XL- und XXL-Version
Heizung: Elektrisch
Atmosphäre: Formiergas
Temperaturen: 1280 °C, 1350 °C, 1450 °C, 1600 °C

Anwendungsgebiete

Entbindern und Sintern von in Metallpulverspritzguss urgeformte Bauteile in der CCC- Industrie, Automotive, Aerospace, Medical…

Zusätzliche Module

  • Katalytische Entbinderung
  • Säureverdampfung
  • 1600°C-Option für Wolfram-Applikationen
  • Schnellkühlung
  • HMI-TPC 4.0 (Human Machine Interface, Total Process Control 4.0)
  • Automatisierung

Das CREMER-Prinzip

Planen

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Bauen

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Service

Das sagen unsere Kunden

Kein anderer Hubbalken im Markt hat nach meiner Kenntnis länger bei 1.750°C im H2 gelaufen und wir schalten nun geplant ab.